GLR

Kraft
der
Freiheit

Studie beweist Geldschöpfung aus dem Nichts

Von GLR | 1.-4.6.2015


Auch hier wieder volle Bestätigung des Fractional-Banking-Geldschöpfungstricks (auch: multiple Giralgeldschöpfung), wie er in meinem Buch beschrieben ist und vom Mainstream als "Verschwörungstheorie" lächerlich gemacht wird. (Geschöpfte Kredite werden in der Bankbilanz als Aktiva und nicht als Passiva verbucht.)

Wichtige Anmerkung: Vor einigen Jahren stand genau das, was im Video erläutert wird, in der offiziellen Bundesbankbroschüre beschrieben, sogar mit Beispielen. (Inzwischen wurden die Passagen teilweise geändert und "entschärft", aber im wesentlich steht es immer noch da.) Dort steht auch wörtlich: Die "Geldmenge steigt" durch das aus dem Nichts geschöpfte Kredit- bzw. Giralgeld.

Wer immer noch nicht glauben will, daß das dort so steht und sich lieber selbst überzeugen will, der schaut sich einfach den Originaltext an, z.B. hier sowie hier (Fassung 2007).


Geldschöpfung im Falschgeldsystem,
in einfachen Beispielen

1. Eine Spedition hat 100 Lastwagen. Diese verleiht sie an eine andere Firma oder an Privatleute. Dafür erhält sie Mietgebühren (pro Stück x 100). Nach dem Vertragsende erhält die Spedition die 100 Lastwagen wieder zurück.

Wir gründen nun eine Speditions-"Bank".
Diese verfügt über 1 Lastwagen. 99 Lastwagen erzeugt sie zusätzlich aus dem Nichts. Die 100 Lastwagen verleiht sie dann an eine andere Firma oder an Privatleute. Dafür erhält sie Mietgebühren (pro Stück x 100). Nach dem Vertragsende erhält die Speditions-"Bank" 1 Lastwagen wieder zurück, die restlichen 99 werden als nichtexistent gebucht.

Variante: Die geliehenen 100 Lastwagen werden an die nächste Speditions-"Bank" weiterverliehen. Diese erzeugt 9801 Lastwagen zusätzlich aus dem Nichts. Die 9801 Lastwagen verleiht sie dann für Mietgebühren (pro Stück x 9801) .... (usw.)


2. Der Staat benötigt 100 Millionen Euro. Er "begibt" sogenannte "Staatsanleihen" in Höhe dieser Summe. Private Geldgeber und Banken kaufen diese als "Sicherheiten" und erhalten Zinsen dafür. Das Geld gelangt in den Geldkreislauf.

Das nun verfügbare "Kapital" von 100 Millionen Euro (minus die Zinsen) führt der Staat seinem Haushalt zu, wo die Politiker das Geld dann ausgeben.

Ein Rückkauf der "Staatsanleihen" durch den Staat bzw. durch seine Politiker kommt nicht vor. Wenn wiederum Geld benötigt wird, werden weitere "Staatsanleihen" zu weiteren Zinsen aufgenommen. Da inzwischen auch die Zinsen nicht mehr beglichen werden können, "begibt" der Staat nun weitere verzinsliche "Staatsanleihen" zur Rückzahlung der bereits aufgelaufenen Zinsen.


Allein diese Informationen müßten bei Menschen, die noch selbst denken können und wollen und nicht gleich Angst bekommen, wenn sie von der Linie der Mehrheit abweichen, einiges auslösen. Man sieht dann nämlich unser Finanzsystem mit ganz anderen Augen. Und die Politiker und die "Leitmedien" erst recht. Von dem Moment an ist man — zumindest erstmal innerlich — ein freier Mensch geworden.


Ich wünschte, ich könnte nachträglich einen Zusatz in die amerikanische Verfassung nehmen, der es jeder Regierung in Zukunft verbietet, Kredit aufzunehmen und sich Geld bei Banken auszuleihen

Thomas Jefferson


Kommentar-Dialog zu obigem Video bei YouTube:

GLR: Wertperspektive
+Michel Renard Ja, man kann sich dabei wirklich verwirren. Ich habe es mir jetzt nochmal angeschaut: Der eigentliche, für mich verdächtige Punkt ist, daß die Kredite auf der Aktivseite verbucht werden. Wenn die Bank aber nur Geld herausgeben würde bzw. könnte bzw. dürfte, das sie vorher eingenommen hat, dann würde sie ein Minus verbuchen und kein Plus. Zwar ist die Gesamtbilanz ausgeglichen, aber nur durch diese Art Zuordnung. Ebendies zeigte auch der Link, den ich gelöscht habe. Er bezieht sich nicht auf die Gesamtbilanz, sondern stellt Kundeneinlagen und Kredite gegenüber. Die Kredite werden größtenteils aus dem Nichts geschaffen, bis auf die Mindestreserve. Geschaffen werden sie, indem das Geld von der Zentralbank erlangt wird. Die Zentralbank kann wiederum soviel Geld schaffen, wie sie will.

Michel Renard
Einfach gesagt. Hätten die Banken das Geld, würden sie eine Kreditvergabe als Haben im Barguthaben auf der Aktivseite verbuchen. So buchen sie ein Soll auf die Forderung an den Kunden auf der Aktivseite.
Auf dem Dokument (Link) stehen die Einlagen als Verbindlichkeiten nur dem Barguthaben entgegen. Da fehlen also noch Bilanzposten auf der Aktivseite.

GLR: Wertperspektive
1. bei der verlinkten Seite geht es auch nicht um die Bilanz (die ist immer ausgeglichen, sonst wäre sie falsch), sondern um die Gegenüberstellung Einlagen - Kredite,
2. Barguthaben sind eben nicht das, was als Kredite vergeben wird.

Michel Renard
Stimmt. Das Problem ist aber auch das man den Betrug der Geldschöpfung aus dem Nichts in einer Bilanz nicht nachweisen kann. Dazu wäre es nötig die komplette Buchhaltung einzusehen.
Einfach wäre es gewesen wenn die Geldschöpfung durch Verbindlichkeiten an die EZB erfolgen würde, da man das in der Bilanz nachvollziehen könnte. Das ist aber nicht der Fall. Es gibt aber auch keinen Bilanzposten, der eine Wertschöpfung ausweist.
Das Interview mit Prof. Werner ist sehr verwirrend und auch nicht gut erklärt. Die Fragen vom Interviewer sind schon falsch formuliert.
Das System ist so kompliziert verschachtelt, daß selbst Leute, die Bücher drüber schreiben, noch über Theorien diskutieren (Gabler Wirtschaftslexikon). Das ganze Thema im Detail zu verstehen braucht jahrelange intensive Beschäftigung.
Hier aber mal ein Link, der eindeutig erklärt, warum mehr Giralgeld existiert als alle Barreserven der Banken:
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/geldschoepfung.html

GLR: Wertperspektive
+Michel Renard Zuerst einmal: Nein, es ist eben nicht kompliziert. Das ist ja meine ganze Arbeit seit Jahren, zu zeigen, daß es einfach ist. Der einfache "Fehler" im System (der natürlich Absicht ist) besteht darin, daß die Kredite wie bereits vorhandenes Vermögen behandelt werden.
Mit der Bilanz kommt man dem nicht auf die Spur, das ist richtig und das habe ich mir gestern nochmal angeschaut. Bilanzieren kann man immer, wie man will. Die Frage ist nur, ob Werte dahinterstehen.

Beispiel: Ich habe eine Firma mit Aktiva und Passiva. Passiva = 100.000 € Schulden. Aktiva sind Guthaben von 1.000 €. Da habe ich aber noch eine Angestellte, eine richtige Sex-Bombe, die bilanziere ich mit 99.000 €. Und schon ist die Bilanz ausgeglichen. [...]

Die Geldschöpfung klappt nur, weil mental ein Nebel, eine richtige Hypnose um die Schuldgelderzeugung herum erzeugt wird. Daran sind gewichtige Interessenkreise beteiligt. Es ist ein Lügensystem. Genau wie bei der Kirche. Alles beruht auf Humbug und Vortäuschungen, aber die gesamte Gesellschaft ist davon durchzogen. Wir haben auch in jedem größeren Ort eine Kirche und einen Pfarrer. Und heute einen Politiker und eine Bank. Wäre Geld wertgedeckt, könnte das Lügensystem gar nicht funktionieren. Aber schau mal an, wie die Leute dir die "Wertdeckung" gleich lächerlich machen werden. Oder siehe Elsässers Reaktionen im Kommentarbereich seines Videos, wenn man ihn auf die Thematik hinweist.

Die Falschgelderzeugung durch Staatsanleihen (Punkt 2. meines Links) ist schon von GOETHE im Faust II sehr gut veranschaulicht. Jeder merkt, daß es ein dreister Schwindel ist. Und die Insider wissen das auch heute sehr genau, etwa Weidmann, der in einer Rede diesen Text des Dramas sogar zitiert hat. Sie stellen sich nur alle dumm, wenn es darum geht, den Betrug aufrechtzuerhalten - weil sie, wie der alte Rothschild sagte, davon selbst profitieren. Und die nicht profitieren, werden desinformiert und sollen nicht dahinterkommen. So ist das überall. Es geht hier nicht nur ums Falschgeld, sondern die eigene Positionierung in einem Lügensystem. Wer will Wahrheit, wer will Werte? Und wer will Lüge und Wertloses?

Michel Renard
+GLR: Wertperspektive Ja natürlich. Mit kompliziert meinte ich, daß es kompliziert ist, die Bilanzierung im Detail so zu verstehen, daß man die Bilanz einer Bank lesen und verstehen kann. (GAAP,IFRS,HGB) Also herauszufinden, in welchen Bilanzposten in der Passiva die Bilanzverlängerung durchgeführt wird. Denn die kann sich auch in einer Verbindlichkeit gegenüber der Sexbombe verbergen.
Das Grundprinzip ist einfach zu verstehen, der Nachweis ohne entsprechende Ausbildung nicht zu führen. Deshalb spricht man auch von Bilanztheorien.

GLR: Wertperspektive
Wahrscheinlich ist der eigentliche Trick, den Verstand zu stimulieren. Dann meint jeder, wenn er denkt, wäre er klug und es käme dabei etwas heraus. Da werden dann ganze Bücher geschrieben, Millionen von Büchern, Bibliotheken. Aber die einfachsten Dinge kriegt man dann noch weniger hin: einen Nagel in die Wand schlagen, oder befriedigenden Sex, oder mit Kindern kommunizieren usw.
Man ködert den Verstandesverrückten über seinen Wahn und hält ihn leicht zum Narren. Ich habe auch ein Diplom, aber meine Diplomarbeit sofort danach weggeworfen. Nur wer sich von seiner intellektuellen Sucht lösen kann, wer Nichtdenken ertragen kann, ist wirklich intelligent. Die anderen sind nur Zombies, die durch einfaches Stimulieren komplett manipuliert werden können.


Die folgende Passage aus einem Forum kopiere ich noch hinein, weil weitere wichtige Aspekte des Falschgeldsystems darin angesprochen werden:

Der Trick des Schuldgeldsystems ist doch eigentlich ganz einfach. Reschke hat hier ausnahmslos recht. Über einen nebulösen Schleier von Bilanzen, von Aktiva und Passiva wird ein im Grunde genommen banaler Vorgang verkompliziert, bis man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.

Die ganzen Buchungssätze werden alle ad absurdum geführt, wenn die Bewertung von Krediten, die letztendlich dem Haus oder für was auch immer Geld aufgenommen wird, entgegen stehen, falsch bemessen sind.

Und das ist leider die große Show, die in diesem System abgezogen wird. Man tut so, als ob der vergebene Kredit einen entsprechenden Sachgegenwert hat im Moment der Vergabe. Was natürlich hinten und vorne nicht stimmt. Dafür kriegt man Zinsen und hält ein weltumspannendes Bankennetzwerk am Leben, das aus heißer Luft durchgefüttert werden muß.

Irgendwann im Lebensszykus der vielen Kredite stellt sich dann heraus, daß wir keinen Gegenwert haben. Das ist dann der Zeitpunkt, wo der Steuerzahler auf die Matte tritt.

Eigentlich betrachte ich obiges noch als kleineres Übel. Das viel größere Übel sind die aus heißer Luft gewonnenen Derivategewinne außerhalb der Bilanz. Die schlicht als Wetten auf irgendwas bezeichnet werden können. Hier sind die Hebel so hoch, daß wenn der Gegenpart der Wette ausfallen würde, sofort ein Finanzkollaps käme. Aber da genügend FIAT-Money auf jeder beliebigen Seite wieder nachgedruckt werden kann, wird auch dieses Idiotenspiel weiter geführt.

Irgendwann merkt man, daß das ganze Falschgeldsystem so konstruiert ist, daß immer wieder ein gewisses Klientel davon profitiert. Wer das ist, dürfte hinlänglich bekannt sein.

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