GLR

Kraft
der
Freiheit

Selbstvertrauen und Zuversicht statt Jammern und Empörung

Von GLR | 13.6.2017 8:00

Der gestrige Livestream (in Nachfolge des am Tag davor aufgenommenen Test-Livestreams, s.u.) war für mich sehr aufschlußreich und nützlich. Von den Leuten kam kaum etwas. Die allermeisten verstanden überhaupt nicht, worauf ich hinaus wollte, und hatten natürlich auch die Blogeinträge (hier unter reschke.de), auf die sich beide Livestreams bezogen, nicht gelesen.

Früher hätte ich mich sehr geärgert. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mich jedes Mal bei solchen totalen Mißverständnissen schlecht, regelrecht krank gefühlt hatte. Ein paar Sticheleien von Leuten, die so etwas mit einem gewissen diabolischen "Feingefühl" spüren, haben dann dazu geführt, daß ich regelrecht in ein Loch fiel.

Aber gestern habe ich zum ersten Mal gemerkt, daß etwas anders geworden ist. Vor allem als am Ende praktisch nur noch Unsinn kam und es sich nicht einmal mehr lohnte, irgendeinen der Posts im Chat aufzugreifen, und als ich daraufhin einfach nur noch schwieg, dann damit den Livestream beendete, war ich über mich selbst sehr erstaunt. Statt mich zu ärgern und frustriert zu sein, merkte ich, daß ich mich hervorragend fühlte.

Inzwischen weiß ich, was da passiert ist. Man macht einfach sein Ding und läßt die Leute mehr oder weniger am Rande. Ich nenne das Selbstvertrauen und Kraft. Aber kein Mensch kann so etwas bei sich willentlich erzeugen (auch wenn das von einigen Psycho-Schulen, "Positives Denken" oder so, oft behauptet wird). In meinem Fall ist es dadurch entstanden, daß ich nun klarer verstehe, was in diesen anderen Leuten vor sich geht. Sie sitzen einfach im Loch, haben nichts und wissen nichts. Manche von ihnen versuchen, andere dort mit hineinzuziehen. Aber insgesamt ist da einfach nichts, keine Energie, keine Hoffnung, keine Perspektive, keine Werte. Das wissen sie innerlich auch, und entsprechend schlecht fühlen sie sich.

Das ist der Boden, auf dem Zorn, Trotz und Empörung gedeihen. Ob "linke" oder "rechte" Empörung, ist völlig gleich. Wie ich im zweiten Video auch sagte, gibt es dann die einschlägigen nationalen und sozialistischen Videokanäle und öffentlich auftretenden "Kritiker", die davon zehren, die auf der Welle mitreiten und versuchen, wichtig zu werden und Einfluß zu gewinnen. Das sind quasi die Ghule auf der Szenerie des Verfalls. Eine einschlägige Welle von Dummheit glaubt dann sogar, wenn diese ihre Hoffnungsträger nur endlich noch wichtiger und bekannter werden würden (sie müßten nur endlich an die Hebel der Macht gelangen, an die Sprachrohre der Massenmedien), dann wären alle Wünsche und Hoffnungen für unser Land erfüllt.

Sobald einem das alles bis in den dahinterstehenden Wirkmechanismus hinein klargeworden ist, kann man es verabschieden. Das ist ein individueller Befreiungsakt und hat nichts mit irgendeinem politischen Kollektiv zu tun.

Nur Menschen, die auf diese Weise in sich selbst frei und stark geworden sind, können auf die Gesellschaft konstruktiv und inspirierend einwirken. Sie lassen sich dann auch nicht mehr herunterziehen. (Und wenn doch, dann machen sie das mit sich selbst aus und schauen genau nach, wo bei ihnen das Mißverständnis liegt und wie sie es beheben können.)

Das ist der Geist, in dem ein Trump über die letzten Jahre aufgetreten ist, oder ein Mark Dice oder eine Ann Coulter. Diesen Menschen geht es gut, inmitten von Jammerern und Zeterern. Ich hatte vorher nicht einmal im Ansatz gewußt, wie diese Menschen das aushalten, ohne sich herunterziehen zu lassen, aber jetzt beginne ich es zu verstehen. Es ist sogar ganz einfach. Man braucht noch nicht einmal darüber nachzudenken, um es herauszufinden. Eigentlich ist es der Ausgangspunkt.


Wir alle sind hier genau an dem Punkt, an dem auch Deutschland, die deutsche Gesellschaft und Kultur, ist. Es gibt einen sinnvollen Weg, und nur ganz, ganz wenige beginnen ihn zu erahnen. Von denjenigen, die, wie gestern im Chat, immer noch im Dunkeln graben und wühlen, würde keiner auch nur einen Finger krumm machen für etwas Sinnvolles, Zukunftsweisendes; z.B. würde keiner einen Finger krumm machen für eine echte freiheitliche deutsche Verfassung, oder für eine Befreiung der Produktivität von der Knebelung des sozialistischen Steuerstaats. Erst wenn man das sieht, kann man es abhaken. Es ist auch gar nicht wichtig, wie viele das tun. Mir reicht, wenn ich es für mich selbst verstanden habe. Und zu diesem Verstehen gehört auch, es anderen mitzuteilen. Damit ist alles getan, jetzt schon.

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