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Kraft
der
Freiheit

Die Neubesiedelungs-Agenda

Von GLR | 5.6.2017 11:00

"Unwichtig", "nur ein Vorschlag", "altbekannt", "längst diskutiert"? Das finde ich nicht. Sondern die beiden folgenden Konzepte bzw. Vorschläge empfinde ich als ziemlich aussagekräfte Belege für eine globalistische Herangehensweise nicht unmaßgeblicher Gremien, nämlich UNO und EU. Da wird ungeachtet aller kulturellen und sozialpolitischen Folgen einfach so mit vielen Millionen Menschenschicksalen hantiert; diese sind nach Planungen der Verfasser einfach so zwischen den Kontinenten hin- und herzuschieben, um gewisse Probleme auf eine menschenverachtend logistische Art zu lösen. Nicht an der Wurzel und im Sinne der in ihrer Heimat lebenden Menschen, nicht im Sinne gewachsener Kulturen und deren Förderung, sondern im Sinne bestimmter Interessenkreise.

  • Europäische Kommission: Verbesserung der legalen Migrationskanäle: Kommission schlägt EU-Neuansiedlungsrahmen vor, Brüssel, 13.7.2016

    Durch die Schaffung eines dauerhaften Rahmens mit einheitlichen Verfahren können wir schnellere Verfahren gewährleisten, was uns wiederum ermöglicht, schrittweise unsere gemeinsamen Neuansiedlungszusagen zu erhöhen. In ihrem Bemühen, irreguläre Migrationswege zu schließen, schafft die EU auf diese Weise echte legale Migrationskanäle.

  • Vereinte Nationen: Bestandserhaltungsmigration: Eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen? New York, 2000

    Die acht untersuchten Länder sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Republik Korea, die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten. Ebenfalls untersucht wurden zwei Regionen: Europa und die Europäische Union. Der untersuchte Zeitraum erstreckt sich ungefähr über ein halbes Jahrhundert, von 1995 bis 2050.

    Abbildung 1 zeigt einen standardisierten Vergleich der Zuwanderungsströme pro Million Einwohner (Stand: 2000). Aus diesem Vergleich geht hervor, dass im Verhältnis zur Landesgröße die Zahl der Einwanderer, die im Zeitraum 2000-2050 pro Jahr benötigt wird, um den Bestand der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zu erhalten (Szenario IV), mit 6.500 Einwanderern auf 1 Million Einwohner in Italien am höchsten ist, gefolgt von Deutschland mit 6.000 Einwanderern pro Jahr auf 1 Million Einwohner. [...]

    Die Wanderungsströme, die notwendig wären, um die Bevölkerungsalterung auszugleichen (d. h. um das potenzielle Unterstützungsverhältnis aufrechtzuerhalten) sind extrem groß, und es müssten in allen Fällen weitaus höhere Einwanderungszahlen als in der Vergangenheit erreicht werden.

Überflüssig, zu erwähnen, daß die Bevölkerungen der betreffenden Länder überhaupt nicht gefragt wurden, ob sie mit derartigen Vorhaben einverstanden sind oder nicht.

Die Neubesiedelungs-Agenda hat, wie wohl kaum jemand, der noch halbwegs bei Verstand ist, abstreiten würde, massive Auswirkungen. Insbesondere in europäischen Staaten wie Deutschland, Schweden, Frankreich oder England. Sie bildet einen Grundtenor ab oder trägt zu ihm bei, je nach Betrachtungsweise und Ursachenforschung. Dieser Tenor entspricht dem herrschenden Konsens des Mainstreams, des globalistischen Gutmenschentums, der links-grünen Ideologie des Internationalismus und internationalen Sozialismus, der Massenmedien, der staatlichen Sender, der Regierungen, der Kirchen sowie der supranationalen Organisationen. Es handelt sich um eine komplett einhellige und allgemein erwünschte Denkweise, die jeden ächtet, der ihr nicht beflissen beipflichtet.

Wenn man zum Thema googelt, findet man eine bezeichnende Tirade des bloggenden Wichtigmachers Stefan Niggemeier, wo nicht nur er, sondern so gut wie alle seiner gleichgesonnenen Kommentatoren den Autor Udo Ulfkotte ob dessen Kritik der Um- und Neubesiedelungspläne beschimpfen und als unglaubwürdig darzustellen versuchen. Man fokussiert sich dabei auf einige Ungeschicklichkeiten Ulfkottes, der aufgrund emotionaler Betroffenheit nicht vor sachlichen Umdeutungen zurückgeschreckt war und sich dabei journalistische Ungenauigkeiten hatte zuschulde kommen lassen. (Was nach meinem Eindruck aber in dieser Berufssparte eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheint, und zwar bei allen politischen und weltanschaulichen Lagern.)

Interessanterweise wird aber in der Replik gar nicht aufs eigentliche Thema eingegangen. Das ist natürlich kein Zufall und keine Unfähigkeit, sondern man macht Ulfkotte zum Prügelknaben, um vom eigentlichen Problem komplett abzulenken. Nämlich: Wie geht man der Sache selbst überhaupt auf den Grund (Unfruchtbarkeit bestimmter Kulturen und Gesellschaften, die zu Überalterung und weiteren sozialen Problemen führt)? Was wäre eine echte Lösung, die nicht nur den Menschen in hochtechnisierten Gesellschaften, sondern auch den Menschen z.B. in Afrika oder Arabien dienen würde, die in den Planungen zur bloßen Manövriermasse großherrlicher Bürokraten verkommen?

Die übliche linke Polemik der Schreiber versucht, jeden, den angesichts der erwähnten Agenda ein gewaltiges Unbehagen überkommt, von vornherein ad hominem unmöglich zu machen. Wir kennen das inzwischen, und wir erleben das bei der Trump-Kritik nun täglich, aber Substanz gewinnt es deshalb noch lange nicht. Im Gegenteil! Die Öffentlichkeit gelangt mehr und mehr — nicht zuletzt unter dem Eindruck der sich häufenden Terroranschläge — an den Punkt, zu erkennen, daß die Interessen von Einheimischen in den betroffenen Staaten gewaltig mißachtet werden. Daran ändern nun auch alle Attacken und Diskreditierungsversuche derer nichts mehr, die diese Interessenmißachtung nur zu richtig finden.

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