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Der Neusprech des sozialistischen Mainstreams

Von GLR | 25.3.2013, Updates 9.-13.9.2017

Mit dieser Seite möchte ich eine Sammlung der gängigen Neusprech-Begriffe und Umdeutungen anlegen, die von den heutigen Mainstream-Sozialisten in Deutschland tagtäglich benutzt werden:


  • Geld
    Der Begriff "Geld" ist das klassische Beispiel für Neusprech als direktes Gegenteil der eigentlichen Wortbedeutung. Denn bei sämtlichen heutigen mit staatlichem Annahmezwang versehenen Währungen (also US-Dollar, Euro, Pfund, Yen usw.) handelt es sich um das genaue Gegenteil von Geld, nämlich um Schulden. Das heutige Fiat- bzw. Papiergeld ist so gut wie ausschließlich durch Kreditaufnahme erzeugt. Rückzahlung der Schulden würde dieses Geld wieder vernichten. Im heutigen Falschgeldsystem steigen die Schulden jedoch aufgrund des Zinseszins-Gesetzes exponentiell an, bis das System auseinanderfliegt.

    Bei sozialistischen Regimes (Ostblock-Kommunismus, Nationalsozialismus, Mugabe-Regime in Zimbabwe) wird das Geld nicht durch Kreditaufnahme bei Privatbanken, sondern durch staatliche Funktionäre nachgedruckt und verliert dabei zumeist noch schneller an Marktwert.

    Gäbe es eine freie Wahl des Geldes, würde das Schuldgeldsystem sofort kollabieren, weil nach dem Gresham'schen Gesetz der Geldbenutzer stets das bessere Geld dem schlechteren (also dem Schuldgeld) vorziehen würde. Der gegenwärtige Boom der Krytowährungen, die nicht staatlich kontrollierbar sind, ist ein deutliches Indiz für den rasant fortschreitenden Vertrauensverfall der noch existenten, durch vielerlei künstliche Markteingriffe gestützten Schuldgeld-Währungen.

    Näheres dazu im Buch Gerd-Lothar Reschke: Vom Falschgeldsystem zum freien Marktgeld.
  • Gerechtigkeit
    "Gerechtigkeit", "gerecht" — das sind die Schlüsselworte der sozialistischen Gehirn- und Gefühlsvernebelung, der Sirengesang des funktionärsgesteuerten Obrigkeitsstaats. Bekanntlich gibt es ja so viele Reiche, ganz zu schweigen von den "Megareichen", und die haben ja eh' zuviel; das braucht man nur umzuverteilen. Der Sozialist bekümmert sich nicht um die Frage, wie Werte zu schaffen seien und inwiefern ein funktionierender, auf echtem Geld, nicht auf dem Falschgeld des Schuldgeldsystems basierender Markt zu Wohlstand und Produktivität beiträgt. Auch nicht, wie Arbeitsplätze geschaffen werden oder wie günstig zu mietender Wohnraum zustandekommt ( = eben nicht durch Mietdeckelung!).

    Gier, Neid und Eifersucht übertrumpfen beim Ideologen jegliche Einsicht und jegliches interessierte Sich-Auseinandersetzen mit den hinter Werten und ihrer gerechten Verteilung stehenden Grundgesetzmäßigkeiten. Und da auch Intellektuelle und Akademiker, darunter eine Vielzahl von Professoren, ihr Gehalt von einem Staat beziehen, der aktuell durch quasi-sozialistische Besteuerung ungerecht und übermäßig Werte und Leistungen vereinnahmt, nehmen in der Regel auch sie die Abkürzung über ideologische Dogmen und plädieren ohne Skrupel für Zwangsausübung und Einschränkung der Rechte ehemals freier Bürger.
  • Gleichstellung
    Ersetzt nach und nach den Begriff "Gleichberechtigung" und sagt, was es meint: Was nicht vergleichbar ist, soll gleichgestellt werden. Wo z.B. verschiedene Fähigkeiten oder Kompetenzen vorhanden sind, müssen diese zugunsten einer gleichmacherischen Ideologie ignoriert oder sogar benachteiligt werden. So bedeutet etwa Geschlechtergleichstellung, Männer und Frauen sollen keine Unterschiede mehr aufweisen — was natürlich absurd ist. Aber es kommt noch absurder: Da, wo Männer benachteiligt sind, sollen Frauen nicht gleichgestellt, sondern von den Nachteilen, denen Männer ausgeliefert sind, verschont bleiben. Mit dem Begriff "Gleichstellung" triumphiert endgültig der ideologisch verblendete Wahn über alle bisherigen Errungenschaften der Aufklärung.
  • Kapitalismus
    "Kapitalismus", "Kapitalist" gilt im heutigen sozialistischen Mainstreamdenken als per se schlecht, bösartig und menschenfeindlich. "Gut" ist hingegen alles, was "sozial" ist, und das bedeutet eine von zentralistischen, bürokratischen Instanzen kontrollierte und organisierte Umverteilung. Wir kennen das alles aus der Geschichte und wissen, daß es nicht funktioniert, deshalb gehe ich darauf hier auch nicht weiter ein.

    Kapitalismus wird mit Marktwirtschaft gleichgesetzt. Damit man nun vor Marktwirtschaft tüchtig Angst bekommt, wird sogleich das monopolistische, zentralwirtschaftliche Falschgeldsystem mit ebendieser gleichgesetzt. Genauso gut könnte man Freiheit mit Terror gleichsetzen und den Menschen dann Angst vor Freiheit machen.

    Das sind die klassischen Methoden des Neusprechs und der Umdeutung: Krieg = Frieden, Unterdrückung = Freiheit, Wert = Unwert.
  • Marktradikal
    Das Lieblingswort von Blogs wie "Nachdenkseiten" und "Spiegelfechter".

    Ich erinnere mich noch an die 60er und 70er Jahre, als Linke stolz darauf waren, radikal zu sein. Das Wort hatte auch eine aufklärerische Bedeutung: der Lüge an die Wurzel gehen, keine faulen Kompromisse eingehen, sich nicht kaufen lassen. In dem ideologischen Kampf, den die heutigen Linken führen, drehen sie nun den Spieß um und wenden das Wort "radikal" im Sinn der Gegenaufklärung an: Radikal zu sein war für das konventionell eingestellte Bürgertum und das Mainstreamdenken immer schon etwas Gefährliches und Bedrohliches. Man kann daran sehr schön ablesen, wer heute das "Establishment" repräsentiert.

    Ein weiterer Kampfbegriff ist hier der "Markt", und gemeint ist ebenfalls etwas Gefährliches und Bedrohliches, nämlich ein "entfesselter, enthemmter" Markt.

    Davon, daß die Hauptachse unseres herrschenden Falschgeldsystems, nämlich die Geldschöpfung, nichts mehr zu fürchten hat als einen wirklich freien Markt, wird nicht eingegangen, sondern es wird, wie das stets bei Orwell'schem Neusprech der Fall ist, das genaue Gegenteil von dem angepriesen und dem Zielpublikum der Propaganda untergeschoben, was real der Fall ist.
  • Nazi
    Man spricht ganz bewußt nicht von Nationalsozialisten oder vom Nationalsozialismus, denn dann könnte ja doch noch mal einer darauf kommen, daß es sich dabei um eine deutschnationalistische Variante des Sozialismus gehandelt hat. Und wer genauer nachforscht, wird dann sogar noch herausfinden, daß dieser Nationalsozialismus gar nicht rechts, sondern links gewesen ist und sich auch öffentlich als zu diesem politischen Spektrum gehörend dargestellt hat.

    Diese Begriffsverwirrung und die plumpe, gehässige Verwendung von "Nazi" als diskreditierendem Schimpfwort kennzeichnet auf sehr auffällige Weise die Verarmung und die Oberflächlichkeit der aktuellen politischen Propaganda in Deutschland.
  • Neoliberal
    An "liberal" traut man sich nicht heran, weil das immer noch — zum großen Bedauern der Sozialisten — irgendwie mit Freiheit, freiheitlich oder Offenheit assoziiert werden könnte. Das "Neo" in "neoliberal" bringt dagegen unser Vorstellungsvermögen sofort in die gewünschte Richtung, nämlich im Dunkel lauerndes Unheil zu wittern. Denn "neo" ist ja etwas, das nicht echt, sondern entweder nur imitiert oder gefälscht ist. Der Neoliberale, um es nach Art des Sozialisten gleich ganz klar zu sagen, ist ein "Kapitalist". Hmm. Was haben wir jetzt gewonnen?

    Nichts, aber darum geht es ja auch gar nicht. Sondern es geht ganz einfach um einen Krieg mit Worthülsen. Man soll gar nicht nachdenken, auch nicht über eine Strömung in der Ökonomie, die als Neoliberalismus bezeichnet wird, und inwieweit diese etwa richtig oder falsch ist.

    Liberalismus und in seiner "bedrohlichen Form" der Neoliberalismus ist für Sozialisten, die sich hier eng an Marx halten, eine Wirtschaftslehre, die das Großkapital moralisch freispricht von Ausbeutung oder Lohndumping. Die ferner Großkonzerne freispricht von verursachten Umweltschäden, freispricht von Globalisierungsopfern in der Dritten Welt, usw. usf. Als Gegenmaßnahme wird Zerschlagung der Konzerne, Verstaatlichung, Kontrolle durch auserwählte sozialistische Funktionäre bzw. Gewerkschaftsführer gefordert.

    Wie bereits gesagt, und ich muß das immer wieder wiederholen, weil es von der sozialistischen Propaganda notorisch unterschlagen wird, haben wir aufgrund des Falschgeldsystems keine freie Marktwirtschaft, sondern ein korporatistisches Oligopol. In den USA ist es ein militärisch-staatsbürokratisch-sozialindustrieller Komplex, der die Macht im Staat übernommen hat und über das Falschgeldsystem geschmiert wird. Abschaffung des Falschgeldsystems würde diesem Komplex die Nahrungs- und Energiezufuhr abschneiden. Erst dann gäbe es, auf der Grundlage eines freien Marktgeldes, wieder die Chance zu einer echten Marktwirtschaft, in der auch kleinere Marktteilnehmer eine Konkurrenzchance bekämen.

    Liberalismus als solcher, also freie Marktwirtschaft, ist die Grundlage des im 20. und 21. Jahrhundert auf der Erde geschaffenen Wohlstands. Nicht mehr und nicht weniger. Wer das nicht sehen will, lebt in einer Fantasiewelt und wird durch seine Ideologie daran gehindert, die Tatsachen wahrzunehmen.
  • Privat geschöpftes Geld
    Diese Wortprägung ist mir neulich in einem Forum untergekommen, wo ungedecktes Staatsgeld propagiert und zugleich die "Partei der Vernunft" scharf angegriffen wurde. Besonders absurd ist, daß diese Formulierung etwas meint, das es weder gibt noch jemals geben könnte.

    Es wird hier mit rhetorischer Unterstellung versucht, der Möglichkeit eines freien Marktgelds von vornherein das Etikett einer antisozialen, menschenfeindlichen Erfindung anzuheften. "Privat" = Ausbeuter, "Kapitalisten" = die wenigen Reichen; "geschöpft" = Monopol, alleiniges Recht, Geld zu erschaffen.

    Die Denke geht hier so: Wenn schon nicht der Staat ungedecktes Geld schöpft, dann darf auch kein anderer Geld schöpfen. Will heißen: Wenn schon nicht der Staat alleinige Verfügungsmacht über Werte hat, dann darf das auch kein anderer haben. Damit verrät sich diese Gesinnung als tyrannisch und diktatorisch — sie interessiert bloß noch, wer ihrem Denken gemäß diese Macht innehaben darf.

    Eine offene, freie Gesellschaft von selbständigen und unabhängigen Bürgern kann sie sich von vornherein nicht einmal im Traum vorstellen. Da sind immer nur Ausbeuter und Ausgebeutete.

    In Wahrheit ist ein freier, selbstbestimmter, nicht durch staatliches Zwangsgeld regulierter Geldaustausch zwischen freien Menschen eben keine "private Schöpfung von Geld, sondern die natürliche Form des Miteinander-Wirtschaftens, die wir seit Jahrtausenden auf dieser Erde hatte, bevor Geldfälscher in Form von tyrannischen Regimes und Falschgeld-Erfindern nach Art eines John Law den raffinierten Betrug am Bürger zur hohen Kunst erhoben haben.

    Geld erschaffen: Diese Vorstellung setzt unausgesprochen voraus, daß Geld einfach so, "per definitionem", entstehen bzw. erzeugt werden kann. Per definitionem ist also Geld für dieses Denken immer wertlos; der Wert ist hier etwas, das man sich bloß einbildet.

    Demnach sind dann natürlich Gold, Silber oder weitere Edelmetalle (Platin, Palladium etc.) ebenfalls wertlos. Einen etwa doch von manchen noch erkannten Wert versucht man mit mentaler und charakterlicher Rückständigkeit zu erklären: Demnach kann jeder, der eine teure Gold-Uhr, Goldschmuck, Platinschmuck oder dergleichen besitzt, auch nur ein gieriger, materialistisch gesonnener Sonderling und Psychopath sein, der seine weniger vermögenden Mitmenschen überheblich und geringschätzig beäugt. Seine bloße Existenz ist sozusagen eine Gefahr für die Allgemeinheit und natürlich auch per se antisolidarisch und antisozial.
  • Profit
    Profit als marktwirtschaftlicher Gewinn wird als ungerechte Enteignung von Arbeitskraft und Verdienst der "Werktätigen" betrachtet.

    Peter Schiff mischte sich einmal anläßlich einer Obama-Wahlveranstaltung unter die dort anwesenden Anhänger der Demokratischen Partei und interviewte diese zum Thema, ob Profit überhaupt gerechtfertigt sei. Die Mehrheit von ihnen erwiderte spontan, Profit wäre unmoralisch und forderte, er müsse unbedingt verboten bzw. vom Steuerstaat einbehalten werden. Auf die Frage, wo dann überhaupt noch der Sinn unternehmerischer Tätigkeit (zu der auch das Schaffen von Arbeitsplätzen gehört) bliebe, kam niemand der Angesprochenen.
  • Qualitätsmedien
    Zu diesen sind insbesondere die zwangsfinanzierten Staatssender mit ihren News, Talk-, Doku- und Infosendungen zu rechnen, denn diese sind staatlich garantiert auch nie "fake". Da diese Sender behördlich überwacht und von ausgewählten Bürokraten kontrolliert werden, die oft zugleich auch Mitglieder der regierenden Parteien sind, kann man diese Sender sicher nur als Wahrheitsübermittlungsanstalten betrachten, die ihr bestes geben, um die einzig gültige und richtige Sicht- und Denkweise unters unbedarfte Volk zu streuen.
  • Rechts
    Siehe: Rechtspopulistisch
  • Rechtspopulistisch
    "Rechtspopulistisch" ist eine ziemlich aussagenlose und hohle Worthülse. Was überhaupt unter "rechts" verstanden wird, braucht danach allein schon deshalb nicht erklärt werden, weil nach Logik der Linken alles, was nicht links ist, ganz automatisch rechts ist. So primitiv und jeglicher Geistestätigkeit bar ist dieses Denken!

    Links ist im heutigen Mainstream aber gut, da "sozial", "solidarisch" und "gerecht", also kann nur alles, was nicht links ist, rechts sein, also unsozial, unsolidarisch und ungerecht.

    Die meisten Linken sind zugleich auch Intellektuelle. "Populistisch" hat den Geruch von Volkstümlichkeit. Legitim ist linke Volkstümlichkeit (die gibt es nur leider recht wenig), gefährlich wird aber rechte Volkstümlichkeit, weil da ja Mehrheiten im Volk zustandekommen könnten.

    Also muß man das Volk vor sich selbst beschützen. Das Volk ist diesem Denken nach per se gefährlich und bedrohlich — man weiß nie, was von dort alles kommen könnte. Nichts mehr mit den erträumten Volksaufständen und Revolutionen von Marx/Engels und der 68er-Generation! Die Linke sitzt jetzt an den Schaltknöpfen der Beeinflussung: in den Bildungseinrichtungen und in den Staatssendern — von dort aus gilt es jeglicher etwaigen Volksregung rechtzeitig durch die korrekte Indoktrination vorzubeugen.
  • Reiche
    Wohlhabende Menschen werden nach der linken Ideologie unter den Generalverdacht gestellt, ihren Wohlstand unrechtmäßig erworben zu haben. Profit sei quasi Diebstahl (s.o.), Einnahmen müßten "gerecht verteilt" werden.

    Es gibt eine Karikatur aus dem 19. Jahrhundert, in der ein Wohlhabender und ein Sozialist darüber diskutieren, was Gerechtigkeit sei. Der Sozialist, ein Mann in Arbeitskluft, meint, Einnahmen bzw. Wohlstand müßten gerecht verteilt werden, nämlich zu gleichen Teilen.
    "Und was, wenn du deinen Teil verkonsumiert hast?" fragt der Reiche. "Dann teilen wir wieder", entgegnet der andere.
  • Solidarität
    Praktiziert in der "Solidargemeinschaft". Man wird aber nicht gefragt, ob man solidarisch sein will, sondern im Sozialismus hat man gefälligt solidarisch zu sein, und wenn man das nicht ist, wird man dazu gezwungen. Wie in jedem Sozialismus, und besonders auch im Nationalsozialismus, gilt das Prinzip "Gemeinnutz geht vor Eigennutz". Das Interesse einzelner ist nur genehm, wo es dem Kollektiv nutzt. Der einzelne hat sich unterzuordnen und dem Kollektiv zu dienen, ob er will oder nicht.

    Nicht unterordnen müssen sich hingegen die Funktionäre. Wie in der Fabel "Farm der Tiere" von George Orwell anschaulich illustriert, sind diese nun einmal "gleicher als die anderen".
  • Sozialismus
    Frei nach "Harry Potter": Der, dessen Name nicht genannt werden darf. Oder: Das Wort, das man nicht benutzt, weil es nicht mehr gut ankommt. Man ist zwar links und beschimpft alles, was nicht links ist, als "rechts", "rechtsradikal", "rechtsextrem", "ultrarechts" oder "Nazi", aber da man sich (noch) in der Mitte der gängigen ideologischen Zeitgeistströmung befindet und daher nicht in Gefahr gerät, von der Mehrheit kritisiert und hinterfragt zu werden, meidet man diesen Begriff wie der Teufel das Weihwasser.

    Denn daß Sozialismus nicht funktioniert und viele historische Beispiele dies belegen (Kommunismus mit Leninismus und Stalinismus im Ostblock, China unter Mao tse-tung, DDR-Regime mit Mauer und Verarmung, Nationalsozialismus mit den allseits bekannten Auswirkungen, Pol-Pot-Regime in Kambodscha — mit einer geschätzten Summe von 50 bis 100 Millionen Toten und Ermordeten), sollte eigentlich jedes Schulkind wissen.

    Sozialismus ist aber im Kern eine nicht leicht zu behebende geistige Verwirrung, die mit Staatsgläubigkeit, Funktionärsverherrlichung, Obrigkeitsdenken und einem kompletten Nichtverstehen von wirtschafts- und finanzpolitischen Zusammenhängen einhergeht. Der "wahre" Sozialismus sei noch nicht realisiert worden; jedoch werde der "neue Mensch", der mit hinreichender Indoktrination und Gehirnwäsche erst noch zu erschaffen sei, diesen schließlich zustandebringen und damit ein neues Zeitalter der Gleichheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Menschenliebe einläuten. So der unausrottbare Glaube, der eher einer Religion als einer aufgeklärten Denkweise gleichkommt.

    Lesetip: Sozialismus (WikiMANNia)
  • Staat
    Da Einzelne, vor allem die profitgierigen Unternehmer, egoistisch und daher ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil und Nutzen bedacht sind und durch Ausnutzung der kapitalistischen Wirtschafts- und Finanzregeln ihre Angestellten skrupellos ausbeuten und übervorteilen, muß eine übergeordnete Instanz her, die für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt. Dies kann nur der Staat als oberste Macht einer Gesellschaft sein. Die von den Staatsfunktionären erlassenen Gesetze und Verordnungen sind, da stets neutral und objektiv formuliert, der notwendige Gegenpol gegen individuelle Selbstsucht und ungehemmten Eigennutz.

    Der Staat weiß auch immer am besten, welche Informations- und Unterhaltungssendungen in den Qualitätsmedien, vor allem in seinen zwangsfinanzierten Staatssendern, unter das Volk zu bringen sind. Zudem weiß er, wie Kinder am besten zu erziehen und aufs Leben vorzubereiten sind.

    Es gibt Staaten, die ihr Geld selbst drucken. Dadurch, daß immer wieder neues Geld benötigt wird und sich die Staatsfunktionäre dann immer schnell weiteres Geld drucken können, wird dieses ziemlich schnell wertlos. Im anderen Fall lassen sich die Staatsfunktionäre das Geld von privaten Banken drucken und verschulden sich bei diesen immer mehr. In beiden Fällen kommt es jedes Mal früher oder später zum Staatsbankrott. Dieser führt nicht selten zu Kriegen, um von der Überschuldung und Geldentwertung abzulenken, oder zu einem wirtschaftlichen Totalzusammenbruch mit völliger Verelendung der Bevölkerung. Eine von diesen Fällen abweichende Dynamik ist bislang in der menschlichen Geschichte noch nicht vorgekommen.
  • Trump
    Seit ca. Mitte 2016 in den Mainstreammedien eines der beliebtesten Schimpfworte. Gemeint ist der Unternehmer und Nicht-Politiker Donald Trump, der mit großer Wahlmännermehrheit zum US-Präsidenten gewählt wurde. Sein von den Mainstreammedien nicht erwarteter Wahlsieg versetzte US- und v.a. deutsche Regimemedien in akute Hysterie und Panik. Der neue Präsident wird hierzulande mit Vorliebe als "Irrer im Weißen Haus", Rechtspopulist, Narzißt, Tyrann, Frauen- und Schwulenfeind, Schwarzenhasser, als Marionette des russischen Präsidenten Putin, als dumm, einfältig, tölpelhaft, kriegslüstern und manchmal sogar als neue Version von Adolf Hitler bezeichnet und denunziert. Entsprechend werden seitdem auch gerne Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit der US-Bevölkerung geäußert, weil diese sich nicht nach Ideologie und Weltbild der hiesigen Einheitsmeinung gerichtet und somit als unbelehrbar und verrückt erwiesen habe. Der Reichtum des erfolgreichen Immobilienfachmanns, der zehntausende Angestellte beschäftigt und bekannte Hotels und Golfanlagen gebaut hat, macht ihn in den Augen linker Ideologen vollends suspekt.

    Eine Beschäftigung mit Inhalten, die Donald Trump vertritt, wie z.B. die eigentliche Bedeutung von MAGA (Make America Great Again) als Programm zur Rückholung der ins Ausland abgewanderten Arbeitsplätze, als Unterbindung der unter seinem Vorgänger extrem und mit schädlichsten Auswirkungen ausgeweiterten illegalen Grenzübertritte und als Rückbau überteuerter Schulden- und Steuerprogramme, kommt nicht vor und war auch nie beabsichtigt. Stattdessen wird jeder lächerlich gemacht, der Verständnis für diesen Mann äußert oder gar wagt, Teile seiner Vorhaben als sinnvoll und nützlich zu bezeichnen.

    Trump ist in Deutschland zu einer Art Test für echte Regimetreue geworden: Wer sich zum Mainstream gehörig fühlt, muß ihn beschimpfen und beleidigen; wer das nicht bereitwillig tut, wird suspekt und kann sogar Gefahr laufen, am eigenen Leibe Sanktionen zu erleiden.

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