Die Grundlage der Erkenntnis ist die eigene Verifikation, nicht was einem erzählt, in der Schule oder an der Universität beigebracht oder von den Medien eingetrichtert wird. Die eigene Verifikation beruht auf dem Wissen bzw. Gefühl "Ich bin", bzw. der eigenen Existenz und das Wissen darum.
Wie du leicht feststellen kannst, ist dir die eigene Existenz unmittelbar plausibel und bedarf keiner Begründung, keiner Theorie, keiner Rechtfertigung und keiner Bestätigung von außen. Diese simple Tatsache wird aber nirgends erwähnt. Das sollte dir zu denken geben.
Denn nur mit der eigenen Verifikation kannst du herausfinden, was wahr und was falsch ist. Nur damit hast du einen verläßlichen Ausgangspunkt, um weitere Fragen deiner Existenz, deines Lebens und deiner Lebensweise befriedigend zu klären.
Vielleicht fällt dir dann auch auf, wie wenig Menschen sich dieser soliden Ausgangsbasis bewußt sind, und wie viele ständig unter Zweifel und Orientierungslosigkeit leiden: "Es gibt verschiedene Wahrheiten. Keiner weiß genau, welche richtig sind. Sie widersprechen einander. Ich weiß nicht, nach welchen Experten, Philosophen, Wissenschaftlern, Psychotherapeuten oder Religionsleitlinien ich mich richten soll." Während sie gleichzeitig sich selbst vergessen und aus dem verselbständigten Denken und Problematisieren nicht mehr herauskommen.
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